Verbändegespräch im Dezember 2024
Das alljährlich stattfindende Gespräch der vier Saatgutverbände (BDP, BDS, BVO und DRV) fand Anfang Dezember 2024 unter guter Beteiligung in Berlin statt. Begonnen wurde mit dem Bericht aus den
Das alljährlich stattfindende Gespräch der vier Saatgutverbände (BDP, BDS, BVO und DRV) fand Anfang Dezember 2024 unter guter Beteiligung in Berlin statt. Begonnen wurde mit dem Bericht aus den
Die Verordnung über den gemeinschaftlichen Sortenschutz ((EG) 2100/94)(link is external) wurde 1994 erlassen, um eine Regelung für die Erteilung des gemeinschaftlichen Sortenschutzes zu schaffen. Dabei geht es insbesondere um Rechte des geistigen Eigentums. 1995 wurde für die harmonisierte Durchführung der Verordnung das gemeinschaftliche Sortenamt (CPVO) gegründet. Die Kommission sieht sich angesichts des langen Durchführungszeitraums der Verordnung gezwungen, diese zu überprüfen.
Im Jahr 2008 trat in Süddeutschland erstmalig das Syndrome Basses Richesses (SBR) an Zuckerrüben auf. Seitdem hat sich die Situation verschärft. Ursache dafür ist die enorme Anpassungsfähigkeit der Schilf-Glasflügelzikade.
Der Bundesrat stimmte am 23. Mai 2025 einer Änderung der Saatgutverordnung zu. Inhaltlich ging es darum, die „Nulltoleranz“-Regelung bezüglich des Jakobs-Kreuzkrautes bei der Saatgutvermehrung von Gräsern, Leguminosen und sonstigen Futterpflanzen etwas zu lockern.
Mit einem vorliegenden Referentenentwurf zur Anpassung des Pflanzenschutzgesetzes an unionsrechtliche Vorgaben werden berufliche Verwender von Pflanzenschutzmitteln verpflichtet, ihre Pflanzenschutzmittelanwendungen ab dem 1. Januar 2026 elektronisch in einem maschinenlesbaren Format zu dokumentieren.
Ende Juli fand ein weiterer Austausch der Verbände der Saatgutwirtschaft sowie dem Bundessortenamt und dem BMLEH zum Stand der Diskussion um das EU-Saatgutpaket statt. Das Bundessortenamt ist sehr bemüht, die Position der Bundesregierung (die sich mit den Anliegen der Verbände deckt) in Brüssel einzubringen und bindet die Saatgutwirtschaft eng ein.
Neue Märkte sind auch für den Saatgutsektor immer interessant. Ein solcher könnte sich jetzt in Bezug auf die Luftfahrt auftun. Sowohl die Bundesregierung als auch die EU haben ein klares Ziel: Die Luftfahrt in Deutschland und Europa soll bis spätestens 2045 klimaneutral werden.
Die befallsunabhängige Dauerbeköderung (BUD) ist nicht nur für Agrarhandelsunternehmen, sondern auch für Saatgutproduzenten ein wichtiges Instrument, um das Saatgut frei von Nagetieren zu halten und Qualitätseinbußen zu vermeiden. Dabei kommen bislang unabhängig vom konkreten Befallsrisiko sog. antikoagulante Biozide (Rodentizide) zum Einsatz.
Aus der Mitgliedschaft erreichte uns die Anfrage danach, ob Soja-Saatgut unter die Pflichten der EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte (EUDR) fällt. Dazu ist festzuhalten:
Bereits mehrfach haben wir über den Stand der Diskussion um die Zusammenführung der Saatgutrichtlinien in eine Verordnung berichtet. Die EU-Staaten haben nun ihre gemeinsame Linie zur geplanten Verordnung über Pflanzenvermehrungsmaterial festgelegt. Der Rat brauchte länger, um eine gemeinsame Position zu finden, während das Parlament bereits im Frühjahr 2024 Stellung bezogen hatte. Die Initiative der Kommission stammt aus dem Jahr 2023.